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Festgeld versus Tagesgeld

Nachdem inzwischen auf globaler Ebene die Notenbanken die Zinssätze zum Teil sehr deutlich gesenkt haben, passen nun auch viele Konsumentenbanken die Zinsen für Einlagen zum Teil deutlich nach unten an. Konnten Anleger im Spätsommer diesen Jahres auf Tagesgeldkonten inländischer Banken teilweise noch bis zu 5,5% erhalten (auf Tagesgeldkonten ausländischer Institute, die zum Teil nicht dem deutschen Einlagensicherungsfond angehören konnten Anleger zum Teil sogar bis zu 5,7% erhalten), bieten nur noch wenige Banken über 4,5% an – und wenn, dann sind diese Zinssätze an verschiedene Bedingungen wie Neukunden bzw. begrenzte Anlagenvolumina gebunden. Gerade die eigentlich als sehr „generös“ geltende Norisbank, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, hat ganz heimlich Anfang November den Zinssatz auf Tagesgeld von 4,5% auf nur noch 4,1% gesenkt. Und damit schneidet die Norisbank im Tagesgeldvergleich auch weiterhin noch recht gut ab.

Da man aufgrund der zumindest kurz- und mittelfristig wirtschaftlich angespannten Lage davon ausgehen kann, dass die Notenbanken die Zinssätze in den kommenden Monaten weiter senken werden, sollten gerade längerfristig orientierte Anleger darüber nachdenken, Teile des Anlagevolumens in Festgeld anzulegen.

Aktuell bezahlen einige Banken, die auch dem deutschen Einlagensicherungsfond angehören, bis zu 5,4% (BMW Bank) für 12 Monate – die Santander Bank bietet aktuell 5,35% für 12 Monate und 5,25 für 3 Jahre an. Allerdings verpassen Anleger natürlich möglicherweise durch die Anlage in Festgeld gute Einstiegschancen an den Aktienmärkten.

Gerade in der aktuell sehr unsicheren Zeit kann man Anlagern jedoch nur wärmstens empfehlen, einen Tagesgeld-Festgeld-Zinsvergleich durchzuführen.

 0815 Alltag: Finanziell
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