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Wordpress Themes – verschiedene Möglichkeiten

Das Layout beziehungsweise Design, also die optische Gestaltung und Anordnung des Wordpress Blogs, wird von den so genannten Themes (deutsch: Themen) bestimmt. Im Standard werden zwei unterschiedliche Themes von Wordpress mitgeliefert, classic und default. Wem es nicht stört, dass sein Blog aussieht wie viele andere, der greift wohl auf eines dieser Wordpress Themes zurück.

Wer aber seinem Blog ein anderes Gewand verpassen möchte, der kann dazu verschiedene Möglichkeiten nutzen:

  1. Download eines der deutschen Wordpress Themes aus dem Wordpress Themepool
  2. Download eines der englischen Wordpress Themes aus dem englischen Theme Directory
  3. Download eines der deutschen oder englischen Wordpress Themes von diversen anderen Anbietern.
  4. Ein eigenes Wordpress Theme erstellen oder von einem Webdesigner erstellen lassen

Die verschiedenen deutschen Wordpress Themes haben den Vorteil, dass eigentlich nichts mehr daran gemacht werden muss, während die englischen Wordpress Themes noch selbst übersetzt werden müssen. Quellen für Wordpress Themes gibt es unzählige, gerade im englischsprachigen Bereich.

Wer aber schon mal die ein oder anderen Themes ausprobiert hat, der wird festgestellt haben, dass es bei einigen hier und da hakt, die Darstellung nicht so funktioniert, wie es eigentlich aussehen sollte. Die Gründe dafür sind unterschiedlich und vielfältig. Es fängt damit an, dass nicht alle Wordpress Themes für alle Wordpress Versionen funktionieren. Weiter machen sich viele Theme Designer nicht die Mühe, ihr Wordpress Theme an unterschiedliche Browser anzupassen.

Das erste was bei einem Wordpress Theme ausgetestet werden sollte ist die Browserkompatibilität bei den gängigsten Browsern Firefox, Internet Explorer (Version 7 und 6) sowie Safari und Opera. Die Darstellungsunterschiede werden viele überraschen. Vor allem der Internet Explorer 6, der doch noch von vielen Surfern genutzt wird, stellt teilweise schaurige Dinge mit einigen Wordpress Themes an. Kaum ein Wordpress Theme kommt ohne entsprechende CSS Hacks aus, die sicherstellen, dass das Theme in jedem Browser so angezeigt wird, wie es gewünscht ist. Nur so erhalten alle Besucher, egal ob aus Suchmaschine oder von anderen Blogs, auch das gleiche Bild.

Wer auf eines der im Netz kostenlos erhältlichen Wordpress Themes zurückgreift hat neben den bereits aufgeführten Punkten noch den Nachteil, dass diese Themes im Footer mit Links versehen sind. Wobei englische Themes oft weniger Links enthalten als deutsche Wordpress Themes. Die Autoren, die von ihnen erstellte Themes kostenlos zur Verfügung stellen, erwarten dies als Gegenleistung. Und wer schon einmal ein Theme selbst programmiert hat wird verstehen, dass diese Arbeit nicht gänzlich umsonst sein kann, werden doch so einige Stunden an Zeit in die Programmierung investiert.

Womit wir jetzt schlussendlich bei der letzten Möglichkeit wären, sich ein eigenes Wordpress Theme zu erstellen oder erstellen zu lassen. Im Prinzip ist es nicht schwer das selbst umzusetzen, vorausgesetzt man kennt sich gut mit CSS und HTML sowie auch etwas mit PHP aus und bringt einige Stunden Zeit dafür auf. Für die, die das selbst in Angriff nehmen möchten, werde ich demnächst einen entsprechenden Beitrag dazu schreiben. Die, die sich mit dem Gedanken tragen einen Webdesigner zu beauftragen, denen sei gesagt, dass sie dafür wohl schon einige Hunderter hinlegen werden müssen. Tipp: Im deutschen Wordpress Forum gibt es eine Jobbörse.

 0815 Alltag: Blogger
2 Reaktionen zu “Wordpress Themes – verschiedene Möglichkeiten”
  1.  MillionMaker, am 16. Dezember 2008:

    ja die alte Problematik mit den Themes, natürlich mit entsprechenden skills mit Photoshop usw. ist es am besten sein theme selbst zu basteln, interessant finde ich die Möglichkeit freie Themes zum Download anzubieten und somit auch evtl. viele Leser zu bekommen.

  2.  0815 Blog, am 16. Dezember 2008:

    War das ein Wink mit dem Zaunpfahl? :-)

    Im Ernst, daran habe ich schon länger gedacht (freie Themes für den Download zu basteln), nur leider hat mir bis dato die Zeit dazu gefehlt. Wer weiß, vielleicht nehme ich das ja wirklich noch in Angriff. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft uns noch so bringt.

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