Kinder und Karriere im Einklang

Lassen sich die Kinder und die Karriere mit ihren so unterschiedlichen Ansprüchen überhaupt in Einklang bringen? Gute Nerven sind die Basis, damit Frau dieses Gesamtpaket an Anforderungen überhaupt meistern kann.
Schon vor der Geburt stellt sich die werdende Mama oft die Frage, wie es für sie beruflich weiter geht, wenn das Baby erst da ist. Während Papas ebenso wie kinderlose Männer ihre Karriere vorantreiben können, stellen sich für frisch gebackene Mamas gleich eine Menge Veränderungen ein.

Soll das Baby zu einer Tagesmutter oder in eine Kita, die auch Säuglinge betreut, damit Mama ihren beruflichen Verpflichtungen nachgehen kann? Oder nimmt die Mutter zunächst die gesetzlich gesicherte Elternzeit in Anspruch? All diese Entscheidungen hängen nicht nur von der Umgebung, sondern ganz besonders vom Typ Mutter ab.

Wer sich als Mama entschließen kann oder muß, das erste Wort nicht live mitzubekommen, Entwicklungsschritte unter Umständen von Betreuungspersonal berichtet zu bekommen, ist mit der Unterbringung des Kindes und der Fortführung der Karriere sicherlich gut bedient. Anders die Mamas, die wirklich jeden Entwicklungsschritt in Bild und Ton festhalten möchten. Hier ist zumindest die Auszeit von 3 Jahren empfehlenswert.

Spätestens mit dem Kindergartenalter findet ohnehin eine kleine Abnabelung des Kindes statt. Die Entscheidung pro oder contra Karriere wird nicht mehr so schwer, wenn Mama feststellt, dass sich das Kind im Kindergarten wohl fühlt, nicht weint und die Zeit unter Gleichaltrigen genießt.

Einen großen Schritt stellt dann aber wieder die Schulbeginnzeit dar. Neue Eindrücke, ein völlig neuer Lebensabschnitt, Lernen und Stillsitzen – das sind neue Anforderungen an das Kind, die möglicherweise schwierig sind. Ein selbständig erzogenes Kind, das schon im Vorschulalter kleine Aufgaben in der Familie übernommen hat, macht die Entscheidung für die Karriere einfach. Wenn die Schulleistungen stimmen, die Hausaufgaben relativ leicht von der Hand gehen, dann kann die Mama sich auch ganz beruhigt ihrem Job widmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Die Entscheidung für oder gegen Karriere trotz Kinder ist und bleibt individuell und kann nur von jeder Mama einzeln entschieden werden.

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