Wer seinen Jahresurlaub in Deutschland verbracht hat, wird sich wohl mit dem Thema Strandmode nicht weiter auseinandergesetzt haben müssen. Denn regnerische und kalte Sommertage ließen einen eher nach einer wetterfesten Jacke verlangen, als nach luftigen, knappen Bikinis oder Badehosen. Doch zum Glück gibt es ja Flugzeuge, die sonnenhungrige Urlauber ganz fix in die Sonne befördern. Und da darf die richtige Strandkleidung für Sommer, Sonne, heiße Temperaturen und das erfrischende Bad in den Wellen natürlich nicht im Urlaubsgepäck fehlen.
Beim Design der Bikinis und Badeanzüge gilt es für die Trägerin eine Vorabauswahl zu treffen. Denn im Wesentlichen spalten sich die Designs in zwei Lager. Entweder schlicht und elegant mit romantisch verspielten Details wie Bändern, Holzelementen oder Schnallen oder ganz Hawaii-Style in knalligen Farben, mit Blümchen, Rüschen und großformatigen Mustern. Ob man lieber die Dame von Welt oder das Surfer-Girl sein möchte, hängt vom Typ ab und sollte natürlich auch zur Figur passen. Gern gesehen sind beide Varianten und wenn die Wahl dem persönlichen Geschmack der Trägerin entspricht, wird sie das auch selbstbewusst darstellen können.
Neben den optischen Aspekten sollte aber auch auf die praktischen Aspekte geachtet werden. Wer gerne schwimmt und in den Wellen tobt, sollte darauf achten, dass die Bikiniteile dem standhalten können, damit man nicht im Evakostüm wieder auftaucht. Wenn man sich sportlich betätigen will, etwa beim Surfen, Wasserski oder Canyoning sollte man den Zweiteiler lieber gegen einen Einteiler oder einen Neoprenanzug austauschen. Wer hauptsächlich in der Sonne badet, muss sich um solche Dinge kaum kümmern, hier können Bänder, Kordeln und Stoff ruhig so dünn wie möglich sein und nur verhüllen was unbedingt verhüllt sein muss.
Bei manchen Badegästen wäre man ja rein wegen der Optik dankbar, wenn sie sich in etwas mehr Stoff hüllen würden. Doch nicht nur ästhetische Gründe können für mehr Stoff am Strand sprechen. Auch kulturelle Gegebenheiten verlangen manchmal, dass man sich zumindest in einen Pareo wickelt, wenn man auf die Strandpromenade geht oder an der Bar einen Cocktail schlürfen will. Ein großes Tuch leistet hier die besten Dienste und nimmt auch nicht viel Platz im Koffer weg. Man kann es entweder um die Hüften schlingen und wie einen Rock tragen oder wie ein Handtuch um die Brust feststecken, bevor man Einheimische oder andere Urlauber mit dem Anblick zu viel nackter Haut verärgert. Positiver Nebeneffekt dieser Verhüllungstechnik ist, dass auch eigene kleine Problemzonen kaschiert werden können und nicht zuletzt, dass die sonnenstrapazierte Haut ein wenig Erholung bekommt. Wer den Sonnenschutz mit einem breitkrempigen Hut kombiniert und eine der trendigen großformatigen Sonnenbrillen dazu trägt, ist auch modisch auf der sicheren Sonnenseite.
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